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7. World Solar Challenge Darwin - Adelaide, 19. Oktober 2003 Der
Frühling in Darwin kommt mit Temperaturen um 38 Grad und strahlendem
Sonnenschein, ideale Voraussetzung für das Rennen. Das Rennen der
Solarmobile wird, wie die fossilen Rennen auch, mit der Vorausscheidung
auf einer Rennstrecke im Hidden Valley begonnen. Hier entscheidet sich,
welches Team beim Start auf der Esplanade in Darwin an der ersten Stelle
startet. Dem Favoriten Nuna II aus den Niederlanden verfolgt das Pech, sie landen auf dem siebten Startplatz. Aurora, das Gewinnerteam von 1999 gewinnt die Vorausscheidung und startet von der Poleposition. Am Sonntag morgen dem 19.Oktober 2003 um 8 Uhr starten 22 Fahrzeuge auf die 2997,8 km lange Strecke. Nur 14 Teams werden das Ziel in Adelaide im Laufe der nächsten acht Tage erreichen. Schon nach etwas mehr als einer Stunde Fahrtzeit mit einer Geschwindigkeit von 100 km stoppt eine Reifenpanne das Aurora Team. Wenige Minuten später überholt Nuna II mit hoher Geschwindigkeit das liegengebliebene Solarmobil. Die
Studenten des Massachusets
Instituts of Technology fahren auf dem zweiten Platz, gleich dahinter
das Team Hans GO
aus Deutschland und dem Zweisitzer
des kanadischen Teams der University of Queens.
Von
diesem Moment gibt Nuna
II die Führung bis zum Ziel in Adelaide nicht mehr ab. Die Technik
des Fahrzeugs Nuna II basiert im wesentlichen Teilen auf den Entwicklungen
der Schweizer Hochschule Biel, die seit dem Rennen 1992 Maßstäbe
setzte. Der Radnabenmotor mit einem Wirkungsgrad von 94% ist bis heute
nicht zu übertreffen. Die Solarzellen
aus Gallium-Arsenid sind ausgesuchte Exemplare. Mit dem hiermit erreichten
Zellenwirkungsgrad von 30 % kann der Solargenerator bis max. 2250 Watt
ernten. Am
21.10. 03 stellt Nuna II einen Weltrekord auf, es fährt als erstes
Solarmobil an einem Tag 850 km nur mit der Sonnenenergieernte aus dem
Generator. Das Team Nuna II wird u.a. von der Europäischen Spaceagency
ESA gesponsort. Dies veranlasste den Eventdirektor der World Solar Challenge,
Chris Selwood, bei der feierlichen Eröffnungsveranstaltung in Darwin
nunmehr auch die US Amerikanische Nasa zur Teilnahme bzw. zum Sponsoring
aufzufordern. Die Fachhochschule aus Bochum in Kooperaton mit der Southbank University London, startete erstmals mit einem eignen Fahrzeug. Der Teamname HansGo ist nicht zufällig, hier engagiert sich Hans Gochermann als Sponsor und Berater. Das Feld der teilnehmenden Fahrzeuge ist bereits am ersten Renntag weit auseinander gezogen. Detlef Schmitz aus München, auch der Suitcaseman genannt, startete zum siebten Mal in Darwin. Erstmals erreicht er in diesem Jahr das Ziel in Adelaide in der vorgeschriebenen Zeit. Vier Teammitglieder bringen das Fahrzeug in Ihren Koffern nach Darwin, um es dann dort zusammen zu bauen. Mit einem fossilen Begleitfahrzeug begeben sie sich dann auf die Strecke. In Deutschland berichten die Zeitungen (Aachener Nachrichten vom 29.10.03 Link auch zu detlef) ausführlich über seinen Erfolg. Zum Vergleich: das Siegerteam Nuna II hat beinahe vierzig Teammitglieder und bis zu zwölf fossile Begleitfahrzeuge. Auf dem sechsten Platz das Schüler-Team Principa aus den USA mit RA V, dieses Team ist bei der durchschnittlichen Geschwindigkeit von 72.53 km/h immerhin 6 km/h schneller als der Gewinner der WSC 1986, der US-amerikanische Sunracer von General Motors. Bemerkenswert ist auch die Leistung der Mädchen des Annesley Colleges aus Adelaide, die in Ihrem Elektroauto mit Solarpaneel in der Kategorie Greenfleet starten. Erstmals in Darwin dabei ist das Team aus Malaysia. Hier bei der Zieleinfahrt in Adelaide, das Fahrzeug Formosun aus Taiwan. Bild
87 Southern Australien Solar Car Consortium. Einige der in Darwin gestarteten Teams werden am 22. Mai 2004 am Phaeton 2004 teilnehmen, einem Solarmobilrennen in Griechenland. Dort werden sie im Rahmen der Kulturolympiade 7 Tagen insgesamt 780 km zurücklegen. Kommentar
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